Der Hund Artus ist ein Haustier der Großfamilie Prchlic und der gesamten Stadt. Die geistesabwesende Großmutter lässt aus Versehen einen anderen Dalmatiner, den streunenden Merlin, ins Haus. Verspielt und voller Kampfeslust ist Merlin von Artus nicht zu unterscheiden, so dass die Leute nie wissen, welcher Hund welcher ist. Daraus entwickeln sich lustige Situationen, die das Leben der Familie erschweren. Letztendlich wird entschieden, dass Merlin das Haus verlässt. Einige Nachbarn versuchen sogar ihn umzubringen. Dank der Liebe und des Einfallsreichtums der drei Kinder der Familie Prchlic findet die Geschichte wider Erwarten ein witziges Ende.

Ob Bernhadiner, Rauhaardackel, Dalmatiner oder Schäferhund, rührende Hundekomödien kommen bei Kindern immer gut an. So sind die Tschechen in "Der doppelte Dalmatiner" nicht die ersten, die auf den Hund gekommen sind. Die Amerikaner haben uns schon in der tumben Komödie "Ein Hund namens Beethoven" (1992) mit dem kuscheligen Bernhardiner und der noch ensetzlicheren Fortsetzung "Eine Familie namens Beethoven" (1993) gezeigt, was Kids sehen wollen. Aber die Idee die hübschen schwarz gepunkteten Hunde in den Mittelpunkt der Geschichte zu stellen, stammt aus dem ausgezeichneten Disney- Zeichentrickstreifen "101 Dalmatiner" (1961), der 1996 als Realfilm mit Glenn Close verfilmt wurde. Ob die Vierpföter über die schlechten Produktionen hinwegtäuschen sollen?