Da Olga derzeit keinen Job hat und völlig abgebrannt ist, kehrt sie mit Sohn Theo ins heimatliche Dorf zurück, um bei ihren Eltern Unterschlupf zu suchen. Von ihrem Vater Holger trennte sie sich einst im Streit. Und der Sturkopf, der seinen geliebten Hof veräußert hat, redet immer noch nicht mit ihr ...

Regisseur Thomas Durchschlag ("Allein") inszenierte diese Provinzposse, an der sich die Kritiker-Geister scheiden, nach dem Drehbuch von Katja Kittendorf ("Ob ihr wollt oder nicht!"). Viele witzige Details, starke Darsteller und spaßige Dialoge sorgen für optimale Unterhaltung. Als Vater Holger zeigt Tilo Prückner wieder einmal, dass er zu Deutschlands besten Charakterdarstellern zählt. Ebenso überzeugend verkörpert die aus Finsterwalde stammende Julia-Maria Köhler ("LowLights", "Familie ist was Wunderbares") die vom Leben gebeutelte, allein erziehende Tochter Olga. Für Medienkritiker Hans Hoff hingegen ist "Holger sacht nix" lediglich ein "magenkrankes Möchtegern-Epos".



Foto: WDR/Tom Trambow