Die Geschichte eines Bonvivants, der während der deutschen Besatzung mit dem falschen Versprechen, Gefangenen zu helfen, deren Verwandten "Bestechungsgelder" abnimmt. Als die SS sein Doppelspiel aufdeckt und ihn als Spitzel im Gefängnis einsetzen will, wechselt er auf die Seite der Partisanen.

In nur sechs Wochen Drehzeit inszenierte der italienische Meister-Regisseur Roberto Rossellini dieses sehenswerte neorealistische Drama, das auf dem Filmfestspielen in Venedig seinerzeit in einer Rohfassung vorgeführt wurde, da sich das Original noch im Schnitt befand. In der Rolle des Gentleman- Gauners und heruntergekommenen Offiziers brilliert der italienische Regisseur und Darsteller Vittorio De Sica. Als deutscher Soldat glänzt Hannes Messemer, der ein Jahr später in "Es war Nacht in Rom" erneut unter der Regie von Rossellini spielte.