1929: Man feiert den 50. Jahrestag der Erfindung der Glühbirne. Der 82-jährige Thomas Alva Edison, bewundert und geehrt von der Welt, erinnert sich. Er sieht noch einmal seine schwierigen Anfänge als ehrgeiziger junger Erfinder, der vom Land nach New York kommt, dort verspottet und verachtet wird und - wie schon in seiner Kindheit und Jugendzeit - mit zahlreichen Widerständen zu kämpfen hat. Er erinnert sich an seine große Liebe Mary Stillwell, an seine Hochzeit und seine lange, glückliche Ehe. Er erinnert sich an seine erste sensationelle Erfindung, den Phonographen, an den schweren Kampf, den er ausfechten musste, um die argwöhnisch betrachtete Glühbirne und die erste elektrische Straßenbeleuchtung in New York durchzusetzen, an ein langes arbeitsreiches und erfülltes Leben.

Mickey Rooney war auf überzeugende Weise "der junge Tom Edison", Spencer Tracy spielt nicht minder überzeugend den "großen Edison". Tracy stand seinerzeit auf dem Höhepunkt seiner Karriere und gehörte zu den absoluten Topstars von MGM. Er hatte als Theaterschauspieler am Broadway begonnen und gearbeitet, bis der Film auf das große Talent aufmerksam wurde und das Studio "Fox" ihn unter Vertrag nahm. Zu dem biographischen Film "Der große Edison" schrieb der Kritiker der "New York Times": "Tracy erfüllt seine Rolle mit großer Menschlichkeit und Vitalität. Er ist nachdenklich und aufbrausend, liebevoll und immer ein wenig rätselhaft. Der Film ist als Ganzes gesehen genauso kunstvoll und fehlerlos gemacht wie Edisons Erfindungen es waren." Der Kritiker Frank Nugent, der glaubte, Tracy habe es schwer gegen den "jungen Tom Edison" Mickey Rooney, hatte sich geirrt.