Stroker Ace hat es nicht leicht. Zwar ist der Rennfahrer auf dem Höhepunkt seiner Karriere und als einer der besten und draufgängerischsten im legendären US-Nascar-Rennzirkus ein gefeierter Star, doch ständig muss er die Wünsche seines Hauptsponsors erfüllen. Der Chef einer Hähnchenbraterei steckt ihn zu Werbezwecken in ein unbequemes und lächerliches Federkostüm und lässt ihn zur Belustigung aller als "schnellstes Huhn im ganzen Süden" herum spazieren. Schließlich hat Stroker die Nase voll. Zum Glück hat auch Pembrook Feeney, die Marketingassistentin des Hühnerbarons, gewaltigen Stress mit ihrem Chef, so dass sie sich mit Stroker zusammentut und sich gemeinsam mit ihm immer wieder neue, haarsträubende Werbegags ausdenkt, die ihren Boss in den Wahnsinn treiben sollen ...

Eine hanebüchener Unsinn des ehemaligen Stuntmans Hal Needham, der mit seinem Star Burt Reynolds insgesamt neun Filme als Regisseur in Szene setzte, darunter Werke wie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" und "Logan: Im Hotel des Todes". Einer der schlechtesten ist sicher dieser typische Achtzigerjahre-Spaß, über dessen platten Humor man allerdings kaum lachen kann. Kein Wunder, dass "Der rasende Gockel" für gleich fünf Razzie Awards, mit dem in den USA jedes Jahr die schlechtesten Filme ausgezeichnet werden, nominiert war.

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