Die selbstbewusste Meike lebt mit ihrem Sohn Paul in Berlin und hat in dem Koch Sascha einen sympathischen Freund. Demnächst soll sie die Geschäftsführung eines angesagten Cafés übernehmen. Dann aber erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Kontakt zwischen den beiden war zwar vor vielen Jahren abgebrochen, doch in dieser Situation fährt Meike sofort in ihr Heimatdorf am Bodensee. Dort muss sie sich nicht nur den verdrängten Konflikten mit ihrem Vater stellen, sondern auch ihrer Jugendliebe Markus gestehen, dass er Pauls Vater ist ...

Ein Rührstück nach Schema F von Regisseur Jan Ruzicka ("Hoffnung für Kummerow", "Die Frau des Frisörs", "Hoffnung für Kummerow"). Dies liegt vor allem an dem Drehbuch von Adrienne Bortoli und Ulrike Zinke, das auf einer Vorlage von Nicole Walter-Lingen ("Enthüllung einer Ehe", "Wen die Liebe trifft ...") beruht. Doch zu vorhersehbar bleibt die Handlung, schnell ahnt man, wohin der Hase läuft, gut sind allerdings die schauspielerischen Leistungen von Alwara Höfels, Rüdiger Vogler und Max von Thun.