Um nach Ende des Bürgerkriegs eine neue Konföderierten-Armee zu finanzieren, überfällt der Südstaaten-Offizier Morrison mit seinen Söhnen einen Geldtransport der Union und schmuggelt die Beute in einem Sarg nach Mexiko. Bei seiner ganz persönlichen Kriegsmission geht der fanatische Soldat über Leichen ...

Ein Jahr nach seiner Genre bildenden Rächer-Ballade "Django", die Hauptdarsteller Franco Nero über Nacht weltbekannt machte, drehte der italienische Western-Spezialist Sergio Corbucci dieses harte Genrewerk mit Hollywood-Star Joseph Cotten. Zwar ist die Kameraarbeit von Enzo Barboni, der später (auch unter seinem Pseudonym E.B. Clucher) selbst Regiekarriere ("Die rechte und die linke Hand des Teufels", "Vier Fäuste für ein Halleluja") machte, nicht die beste, und auch Ennio Morricone (der hier unter seinem Pseudonym Leo Nichols firmierte) hat schon bessere Filmmusik geschrieben, doch Corbucci hat die Geschichte, die thematisch an den zwei Jahre später entstandenen Sam-Peckinpah-Western "The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz" erinnert, packend inszeniert.