Verbittert über sein Schicksal, lehnt der gelähmte Leutnant Bud Wilozek jede Freundlichkeit und jedes Mitleid ab. Er weigert sich sogar, seine Verlobte Ellen wiederzusehen. Chefarzt Dr. Brock lässt den Einzelgänger in einen großen Saal verlegen, damit sein seelisches Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Und nach einem heftigen Krach mit seinen Bettnachbarn Norm, Leo und Angel bemüht sich Bud tatsächlich, gymnastische Übungen zu machen. Doch Ellens erster Besuch im Lazarett wird zum Misserfolg...

In dem packend inszenierten Drama von Fred Zinnemann ist der junge Marlon Brando in seiner ersten Kinohauptrolle zu bewundern, in der er Zuschauer wie Kritiker sofort mit seiner lebensnahen und körperbetonten Art der Darstellung überzeugte. Zur Vorbereitung auf seine Rolle wohnte Brando zeitweise unter den Bedingungen eines Querschnittsgelähmten in einem Hospital. Mehrere Patienten der Klinik, in der die Dreharbeiten stattfanden, wirkten in dem Film mit und trugen zu seinem überzeugenden, semidokumentarischen Charakter bei. Zinnemann drehte hier nach dem Drehbuch des vielfach preisgekrönten Autors Carl Foreman, der unter anderem die Vorlagen zu Klassikern wie Zinnemanns "Zwölf Uhr mittags", David Leans "Die Brücke am Kwai" und J. Lee Thompsons "MacKennas Gold" lieferte.

Foto: Kinowelt