Madeleine verlässt ihren Lebensgefährten Jean, der - in eine Schülerschlägerei verwickelt - eben seine Stellung als Geographieprofessor verloren hat. Da wird Jean auch noch wegen Verletzung eines Polizisten angezeigt. Um das Maß voll zu machen, verpatzt seine 18-jährige Tochter Isabelle die erste Klausur ihres Medizinstudiums. So um seine Fassung gebracht, rutscht Jean die Hand aus und landet in Isabelles Gesicht. Grund genug wiederum für diese, zu ihrer in England lebenden Mutter durchzubrennen ...

Wer jetzt denkt, hier ginge es um eine tragische Familiengeschichte, der sieht sich getäuscht. Denn das Ganze ist als spritzig-spaßige Komödie angelegt. Der Film bedeutete für Isabelle Adjani den endgültigen Durchbruch. Regisseur Claude Pinoteau arbeitete hier nach "Ich - Die Nummer Eins" erneut mit Lino Ventura zusammen, den er vier Jahre später auch in "Ein Mann in Wut" besetzte.

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