Ein Autor namens Bergman versucht, ein Drehbuch über Untreue und gebrochene Ehen zu schreiben. Er erfindet dafür eine Figur, Marianne, eine Schauspielerin. Vor seinen Augen erscheint sie leibhaftig. Eine Filmgeschichte entsteht, in der Fiktion und wirkliches Leben bald nicht mehr zu trennen sind... Diese Marianne ist glücklich mit Markus verheiratet, einem renommierten Dirigenten. Beide haben eine Tochter. Als Markus im Ausland dirigiert, beginnt Marianne eine Affäre mit David, dem besten Freund der Familie. Noch ist nicht richtig klar, ob es nur ein Ausrutscher war. Aber zufällig ergibt sich eine gemeinsame Reise nach Paris. In diesen drei Wochen vertieft sich die Liebesbeziehung, obwohl Marianne ahnt, dass sie nicht von Dauer sein kann. Hässliche Szenen einer Ehe folgen...

Ingmar Bergman selbst schrieb das Buch für seine Actrice Liv Ullmann, die nach ihrem Regie-Debüt 1982 einmal mehr zeigte, dass sie nicht nur eine gute Schauspielerin ist. Bergman hat seinem Drehbuch einen Satz von Botho Strauss vorangestellt: "Keine Form eines üblichen Fehlschlags, weder Krankheit noch Verfall und auch nicht geschäftliches Unglück bewirkt ein so grausames und tiefes Echo in unserem Unterbewusstsein wie eine Scheidung". Dieser Satz legt nahe, dass der Autor - vielleicht ohne es zu wollen - zusammen mit der Fiktion Marianne einen dunklen Teil seiner eigenen Lebensgeschichte rekapituliert. Erland Josephson, der häufigste Filmpartner von Liv Ullmann (z.B. "Szenen einer Ehe", 1973) spielt den Part des Autoren Bergman in der Rahmenhandlung.

Foto: ZDF/Joakim Strömholm/SVT