Eine Gruppe gelangweilter junger Leute in Berlin übt sich im Terrorismus, ohne zu bemerken, dass sie manipuliert wird. Denn ein skrupelloser Industrieller braucht den Terrorismus, um den Absatz eines Computersystems zu steigern.

Regisseur Rainer Werner Fassbinder inszenierte mit einer hervorragenden Besetzung diesen Film, der die Absatzstrategien international operierender Konzerne und die Unmenschlichkeit von Überwachungsstaaten anprangert. Ein Jahr nach der Schleyer-Entführung gibt Fassbinder vor, die psychische Verfassung der dritten Generation der RAF-Terroristen zu schildern, tatsächlich jedoch entwirft er ein höchst subjektives Denkspiel - in bewusst realitätsferner Stilisierung und als eine Mischung aus Larmoyanz und Schabernack.

Foto: Kinowelt