Bereits Ende des 19. Jahrhunderts sind die einst riesigen Bisonherden des amerikanischen Mittelwestens so klein geworden, dass die Indianer nicht mehr von Ihnen leben können. Dennoch schießen weiße Jäger die Tiere erbarmungslos zusammen, um ihre Häute zu Geld zu machen. Einer dieser brutalen Bisonschlächter ist Charly Gilson. Als er mit einem erfahrenen Begleiter und zwei Tierhäutern in die Prärie zieht, kommt es bald zu dramatischen Auseinandersetzungen zwischen den ungleichen Männern ...

Mit wunderbaren Landschafts- und Tierbildern erzählt dieser kritische Western von der dunklen Seite des goldenen Westens, von der Brutalität der Bisonjagd. Dank der hervorragenden Hauptdarsteller und der exzellenten Fotografie gelang Regisseur Richard Brooks ein Ausnahmefilm. Die eindrucksvollen Jagdaufnahmen entstanden in amerikanischen Nationalparks bei den alljährlich notwendigen Abschüssen in den sonst sorgfältig gehegten Herden.

Foto: WDR/Degeto