Der von seinem Bischof strafversetzte Don Camillo tritt den Dienst in seiner neuen Gemeinde, einem gottverlassenen Bergnest, an. Tapfer ficht der Pfarrer dort gegen die Ärgernisse des primitiven Alltags und der rauhen Natur. Er hat es allerdings nicht leicht, denn die Gemeinde sieht ihn nur als lästigen Mehr-Esser an und boykottiert seine Gottesdienste. Zu seiner großen Freude darf er schließlich in seine Heimatstadt am Ufer des Po zurückkehren. Dies hat er mitunter Peppone zu verdanken, der sich ohne Camillo so sehr langweilte, dass er den Bischof beschwatzte ihn zurückzuordern. Kaum angekommen, geht auch gleich die Fehde zwischen Don Camillo und Peppone weiter. Erst als der Po die ganze Stadt überschwemmt, verbünden sich die beiden Streithähne, damit alle, Christen und Kommunisten, gemeinsam gegen die Überflutung ankämpfen ...

Mit "Don Camillo und Peppone" feierte Regisseur Julien Duvivier 1952 einen riesigen Erfolg. Ein Jahr später inszenierte er auch diesen zweiten Film um die skurrilen Figuren aus der Feder von Giovanni Guareschi mit viel Liebe und Einfühlsamkeit sowie zwei hervorragenden Schauspielern: Fernandel und Gino Cervi. Auch diese Komödie ist vergnüglich, aber Duvivier setzte die komischen Effekte weitaus dezenter ein. Die drei weiteren Filme der "Don Camillo"-Reihe, "Die große Schlacht des Don Camillo", "Hochwürden Don Camillo" und "Genosse Don Camillo", erreichten die Qualität der beiden Vorgänger aber nicht mehr.

Foto: Kinowelt