Gerald Otley ist ein Lebenskünstler und Kleinganove wie er im Buche steht. Jeder Nacht verbringt er an einem anderen Ort, immer auf der Suche nach Dingen, die sich zu schnellem Geld machen lassen. Eines Nachts lässt er bei einem Kumpel mal wieder eine Tabakdose mitgehen, ohne zu ahnen, dass diese ein mysteriöses Tonband enthält. Am nächsten Tag ist der Bekannte tot und Otley gerät unter Verdacht, über die fragwürdigen Aktivitäten seines ermordeten Kameraden informiert gewesen zu sein...

Regisseur Dick Clement ("Wasser") verfilmte hier den gleichnamigen Roman von Martin Waddell mit ausgezeichneter Besetzung. Für Romy Schneider markierten die Dreharbeiten eine Wende in ihrer Schauspielkarriere: Nach der Geburt ihres Sohnes David, der später einen furchtbaren Unfalltod starb, war es um die Darstellerin ruhiger geworden. Mit der witzigen Agentenpraodie "Ein Pechvogel namens Otley" spielte sie sich allerdings schnell in die Herzen der Zuschauer zurück und konnte endlich auch wieder in Frankreich punkten.