Polizeihauptmeister Franz Eberhofer lebt und arbeitet in der bayerischen Provinz. Als der örtliche Schuldirektor nach Drohungen verschwindet und von einem Zug überrollt ist, hat Franz einen richtigen Fall an der Backe, denn am Haus des Verstorbenen prangen die Worte "Stirb du Sau". Franz ermittelt – auch gerne mal jenseits des Erlaubten - und bekommt Unterstützung vom Münchner Ex-Kollegen Rudi Birkenberger. Doch Franz hat nebenbei noch Ärger mit seiner fast tauben Oma, seinem den Drogen zugeneigten Vater, seiner fremdverliebten Freundin Susi und seinem nervigen Bruder samt thailändischem Nachwuchs – der ganz normale Wahnsinn eben ...

Provinz-Krimis haben in Deutschland derzeit Hochkonjunktur. Dank vieler witziger und trocken präsentierter Dialoge (das Drehbuch stammt von "Lammbock"- und "Hardcover"-Regisseur und -Autor Christian Zübert) ist dieser urbayrische Klamauk - eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Rita Falk - trotz eher mittelmäßiger TV-Inszenierung durchaus unterhaltsam. Die meisten Schauspieler machen ihre Sache ganz gut, wenn auch einige Momente arg steif und überkonstruiert daherkommen. "Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi" startete am 1. August 2013 in den deutschen Kinos und spielte über 3,5 Millionen Euro ein.



Foto: Constantin