Nach dem Tod seiner Frau lebt Raimund Balsam als allein erziehender Vater mit seinem zwölfjährigen Sohn Paul zusammen. Mit Auftritten als Zauberer bessert Raimund die Familienkasse auf und versucht seinem Sohn ein liebevoller Vater zu sein. Geplagt von Selbstmitleid und Trauer will ihm dies nur begrenzt gelingen, zumal er jede Hilfe von außen, insbesondere die seiner Schwägerin Antonia, kategorisch ablehnt. Als Paul einen Unfall erleidet und das Jugendamt auf Vater und Sohn aufmerksam wird, muss Raimund lernen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen ...

Zwar ist Regisseurin Claudia Garde eher für Krimis wie "Tatort - Investigativ" oder "Ich beiß zurück" bekannt, doch das sie auch Dramen meistert, zeigte sie bereits mit "Paulas Schuld" und "Die Frau am Ende der Straße". Hier drehte sie mit fantastischen Elementen ein zu Herzen gehendes Genrewerk mit dem stark aufspielenden Matthias Brandt, der einmal mehr beweist, warum er zu Deutschlands besten Charakterdarstellern zählt.

Foto: NDR/Jochen Röder