Nach einem abgebrochenen Studium lebt der Pariser Hippo in den Tag hinein. Er läuft durch die Straßen des Quartier Latin, reißt Mädchen auf und beschäftigt sich mit Nichtstun. Hippo liest nicht, er geht weder ins Kino noch in Bars. Seine Welt dreht sich lediglich um seinen Kumpel Halpern und den kleinen Bruder Xavier, der als Schüler mit Drogen dealt und ihn mit Geld versorgt. Doch als Hippo der reizenden Nathalie begegnet und sich Hals über Kopf in die Powerfrau verliebt, scheint sein Glück zunächst perfekt ...

Der aus Paris stammende Eric Rochant ("Staatsauftrag: Mord") beschreibt in seinem vielfach ausgezeichnetem Regiedebüt sympathisch und genau das Lebensgefühl der jungen Generation der Achtzigerjahre. Hippolyte Girardot, der zuvor bereits in zwei Kurzfilmen Rochants spielte, gibt hier nahezu perfekt den gleichgültigen Coolen, der nichts und niemanden an sich herankommen lässt - bis ihn der Pfeil Amors in Gestalt der schönen Mireille Perrier trifft. Die französische Charkterdarstellerin dürfte deutschen Zuschauern aus Filmen wie "Toto der Held", "Rückkehr eines Toten" und "Geschwister" bekannt sein.

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