Disney befindet sich derzeit im Remake-Wahn. Ob "Alice im Wunderland" (2010), "Maleficent - Die dunkle Fee" (2014) oder "The Jungle Book" (2016) - der Konzern versucht es über die (vermeintlich) sichere Bank, Klassiker nun als Realfilm in die Kinos zu bringen.

Auch "Elliot, das Schmunzelmonster" gehört in die Schiene der Filme, die nicht nur das aktuelle Publikum begeistern sollen, sondern sich auch noch mit ihren "Vorlagen" messen müssen. Ein Vergleich ist hier jedoch kaum möglich, da sich David Lowerys Neuauflage zu großen Teilen vom Werk aus dem Jahr 1977 unterscheidet. Erzählt wird dabei erneut die Geschichte des kleinen Pete (Oakes Fegley), der sich mit dem Drachen Elliot anfreundet.

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Dieses Mal wächst Pete unter Elliots Obhut in einem Wald auf, nachdem seine Familie ums Leben kam. Eines Tages begegnet er Grace (Bryce Dallas Howard), deren Vater (Robert Redford) immer Geschichten über einen Drachen in der Gegend erzählt hat. Trotz des freundlichem Empfangs wird Petes Naturidyll gestört, denn der Besitzer eines Sägewerkes plant, sich an diesem zu bereichern.

Märchen für die ganze Familie

Während die Handlung etwas einfach gestrickt ist und im Verlauf auch etwas langatmig wirkt, überzeugt der Film vor allen Dingen mit seinen Darstellern - zu denen natürlich auch der überaus realistisch animierte Drache Elliot gehört - sowie dem kindlichen Blick eines Zehnjährigen auf seine Umwelt. An "Elliot, der Drache" hat Jung und Alt seine helle Freude.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Elliot, der Drache":