Die alten Ägypter beteten zwar zahlreiche Götter an, wenn doch einer von ihnen das Land unterjocht, ist es mit der seligen Gefolgschaft vorbei. In diese Position hat sich der Gott der Finsternis Set (Gerard Butler) manövriert, aber er unterdrückt das Reich nun derart, dass die Menschen ihren Widerstand gegen ihn beinahe aufgegeben haben.

Lediglich der Dieb Bek (Brenton Thwaites) bringt noch den Willen zur Rebellion auf. Sein Antrieb ist seine große Liebe Zaya (Courtney Eaton), die er aus dem Totenreich befreien will.

Er stellt sich Set allerdings nicht allein entgegen - an seiner Seite steht der Gott Horus (Nikolaj Coster-Waldau), mit dem er auszieht, um dem Bösen das Handwerk zu legen.

Viel gewollt, wenig gekonnt

Alex Proyas' Film ist von den Bildern und dem Budget her Blockbustermaterial - das sieht man auf den ersten Blick, wenn sich die großen Schlachten und Actionszenen entfalten und die Götter ihre prunkvollen, vor Gold nur so strotzenden Auftritte haben.

Allerdings ist dieser Aspekt auch eines der Mankos, denn mehr als Action und jede Menge heiße Luft steckt nicht in dem Werk. Es fehlt ihm an einer emotional packenden Geschichte, obwohl bei der umfangreichen ägyptischen Mythologie eine wahre Fülle an Figuren und Konflikten gegeben wäre.

Diese Lücke vermag auch die Liebelei um Hauptfigur Bek und seine Zaya nicht auszufüllen. Was an Plot oder darstellerischer Leistung vorhanden ist, verblasst vor den aufgeblasenen CGI-Effekten, die eigentlich die Zuschauer ins Kino locken sollten.

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