Das kennen wir doch: Pennäler Ferris sieht nicht ein, warum er an einem so schönen, sonnigen Tag die Schulbank drücken soll und macht gemeinsam mit seiner Freundin Sloane und seinem lethargischen Freund Camerone eine Spritztour nach Chicago. Pech nur: Der gerissene Schuldirektor Ed Rooney kommt Ferris auf die Schliche...

"Ferris macht blau" war der Höhepunkt einer ganzen Reihe von Teenagerkomödien, die unter dem Meister dieses Genres, John Hughes, entstanden. Hughes scheint das Lebensgefühl der Jugendlichen in den Achtzigern getroffen zu haben: Schule schwänzen, Ärger mit Lehrern und Eltern und natürlich die Liebe gehören zu seinen Lieblingsthemen. Sein persönliches Erfolgsrezept: Er erzählt seine Geschichten immer aus der Perspektive der Teenies. So auch in "Breakfast Club - Der Frühstücksclub" (1985) und "L. I. S. A. - Der helle Wahnsinn" (1985), den Vorreitern von "Ferris macht blau". Doch auch als Autor und Produzent gelangen Hughes große Erfolge, wie er in "Pretty in Pink" (1986), "She's having a baby" (1988) und die "Kevin - Allein zu Haus"-Erfolge unter Beweis stellte. Für die Rolle des Ferris Bueller heimste Matthew Broderick, der zeitweise mit seiner Film-Schwester Jennifer Grey liiert war, eine Golden-Globe-Nominierung ein.

Foto: Paramount