Während des Zweiten Weltkriegs beschließt der deutsche Major Steiner, ein großes Fußballturnier zwischen einer deutschen Mannschaft und einem Team der gefangenen Alliierten zu organisieren. Der Nazi-Führung dient die Aktion allerdings weniger sportlichen Zielen als vielmehr Propagandazwecken: Durch den Sieg des deutschen Teams über die Mannschaft der Alliierten soll die Überlegenheit Deutschlands demonstriert werden. Die Nazis ahnen nicht, dass die Gefangenen unter Führung des Amerikaners Hatch das Spiel für eine andere Aktion nutzen wollen: Sie haben für die Halbzeitpause eine spektakuläre Flucht geplant ...

Eine der späten Regiearbeiten von John Huston, nach einem Drehbuch von Evan Jones und Yabo Yablonsky in Szene gesetzt. Die Autoren orientierten sich an einer wahren Geschichte, die sich 1942 in der Ukraine zugetragen hatte und 2004 Gegenstand der sehenswerten Dokumentation "Die Todeself" von Claus Bredenbrock wurde. Von Huston als Geschichte von Ehre und Sportgeist im Angesicht von Krieg und Unterdrückung angelegt, überzeugen neben den prominenten Hauptdarstellern besonders die Darsteller der Mannschaft der Alliierten. Die besetzte Huston nämlich mit Fußball-Legenden wie Pelé, Bobby Moore oder Paul Van Himst.

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