Aus Amerika trifft die Nachricht ein, dass der mit Dringlichkeitsstufe Rot gesuchte, radikal religiöse Führer mit Code-Namen Deccal gefangen wurde. Er ist bereits eine Legende. Zwei der erfolgreichsten Polizisten sollen den Verbrecher aus Amerika überführen. Der Rest scheint einfach, aber nichts ist wie es scheint ...

Nach den sehenswerten Dramen "Beyaz Melek - Weißer Engel" und "Günesi Gördüm - Ich sah die Sonne" versuchte sich der türkisch-kurdische Autor, Regisseur, Schauspieler und Produzent Mahsun Kirmizigül mit "Fünf Minarette in New York" an seinem ersten Thriller, in dem er auch die Hauptrolle des Ermittlers Firat übernahm. Die Geschichte der Überführung eines radikalen Islamisten, der die westliche Welt bedroht und zwischen der Glitzermetropole New York, Istanbul und einem ostanatolischen Dorf angesiedelt ist, kann - obwohl durchaus von einer gewissen Aktualität - nicht überzeugen. Zwar sind die Darsteller-Leistungen nicht schlecht und die Bilder sind Kino würdig, doch zu schematisch wie gezwungen kommt der Plot daher. Noch dazu werten die holprigen und zum Teil unfreiwillig komischen Dialoge dieses Werk noch weiter ab.



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