Der junge Goethe träumt davon, ein großer Schriftsteller und Dichter zu werden. Deshalb geht er sein Jura-Studium nur recht halbherzig an. Dies wiederum wurmt den Vater, der den Junior deshalb ans Reichskammergericht in ein Provinznest schickt. Dort allerdings verliebt sich der Jüngling in die flotte Lotte. Die ist eigentlich Johanns fiesem Vorgesetztem versprochen ...

Der klägliche Versuch, einen großen Kinofilm in Deutschland herzustellen. Regisseur Philipp Stölzl ("Nordwand", "Baby") misslingt hier beinahe alles: Dekor und Ausstattung wirken ebenso unstimmig wie die Anachronismen und Anschlussfehler, die Caspar-David-Friedrich-mäßigen Bilder wirken aufgesetzt, der Hauptdarsteller hat sich wohl an Tom Hulce in "Amadeus" orientiert und Kasperl-Theater mit Schauspielerei verwechselt und das Verständnis für den großen Deutschen fehlt hier gar völlig.



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