Die Kubanerin Nena und ihre zwei Schwestern Rosa und Ludmila wandern illegal nach Spanien aus und versuchen, in Madrid Fuß zu fassen. Nena verliebt sich ausgerechnet in den mittellosen Igor, der sich älteren spanischen Frauen als feuriger Liebhaber anbietet und sich damit durchschlägt. Als sich herausstellt, dass er ausgerechnet der Geliebte ihrer besten Freundin Azucena ist, kommt es zu einigen Turbulenzen.

In "Havanna - Stadt unserer Träume" beschäftigt sich Regisseur Manuel Guitiérrez Aragón ("Don Quichote") mit dem filmisch so gut wie gar nicht aufgearbeiteten Phänomen kubanischer Flüchtlinge in Spanien. Ohne erhobenen Zeigefinger wirft der mit leichter Hand inszenierte Film augenzwinkernde Blicke auf die Nöte, Hoffnungen und Träume der Emigranten, die zwischen den oft genug falschen Versprechungen der "freien Welt" und ihrer Sehnsucht nach Havanna hin- und hergerissen sind.