Ernst Held, früher mal Kellner und heute Ehemann einer reichen Hotelbesitzerin, fühlt sich zu Höherem berufen. Er widmet sein Leben der Dichtkunst. Seine Gattin allerdings glaubt, er widme sich einer anderen Frau - und schmeißt ihn kurzerhand raus. Was folgt, ist ein dorniger Weg zum Ruhm ...

Bedächtig inszenierte Komödie, in deren Mittelpunkt ein liebenswert-aufrichtiger Tor steht. Gerhard Polt führte erstmalig selbst Regie und würzte seinen Film mit satirischen Spitzen gegen das Fernsehen und die Kultur-Schickeria. Nach "Kehraus" und "Man spricht deutsh" startet Polt wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums. Allerdings hat sich die ein oder andere Länge eingeschlichen.

Foto: ARD/Degeto