Filmwissenschaftler Ho-jun hat nicht nur eine Scheidung hinter sich, er hat auch noch das Sorgerecht für den Sohn entzogen bekommen. Darüber hinaus wird eine Professur zum x-ten Mal abgelehnt. Ho-jun wird schließlich depressiv. Ausgerechnet jetzt trifft er den Wehrdienstverweigerer und Zeugen Jehovas Gye-sang, an dem er seine ganze angestaute Wut auslässt. Was kaum jemand für möglich hält: Aus dieser seltsamen Situation heraus erwächst eine ungewöhnliche Freundschaft, bei der sich die beiden Außenseiter gegenseitig aufzurichten verstehen ...

Zwischen dramatischen und komischen Situationen wechselnd wird hier die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und den Widrigkeiten des Lebens geschildert. Dabei liefert Regisseur Shin Dong-il eine globale Sichtweise am Beispiel der modernen koreanischen Gesellschaft.

Foto: Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V.