I Origins, der zweite Film von Drehbuchautor und Regisseur Mike Cahill, erzählt die Geschichte von Dr. Ian Gray (Michael Pitt), einem Molekularbiologen, der die Evolution des Auges untersucht.

Nach einer flüchtigen Begegnung mit einer exotischen jungen Frau (Astrid Bergès-Frisbey), die ihm kurz darauf entgleitet, vermischt sich seine Arbeit zusehends mit seinem Privatleben.

Wissenschaftliche Überzeugung erschüttert

Als Ian seine Forschung Jahre später mit seiner Partnerin Karen (Brit Marling) fortsetzt, machen sie eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung, die weitreichende Folgen hat und sowohl seine wissenschaftliche Überzeugung erschüttert als auch seinen spirituellen Glauben erweckt. Während einer Reise um die halbe Welt riskiert er alles, was er je wusste, um seine Theorie zu bestätigen.

Philosophische und theologische Gedankenspiele

I Origins verknüpft wissenschaftliche Forschung mit emotionaler Kraft. Und das gelingt erstaunlich gut – sofern sich der Zuschauer auf die philosophischen und theologischen Gedankenspiele rund um Wiedergeburt und Esoterik einlässt. Ist das nicht der Fall, wird es schwierig den Film bis zum Schluss in all seinen poetischen Ideen zu verfolgen.

Schauspielerisch beweisen Brit Marling ("Another Earth") und Michael Pitt ("Last Days", "Funny Games U.S."), dass sie zu den besseren ihres Fachs gehören.