Ein Jahr nach der Erschießung Osama Bin Ladens durch Spezialeinheiten der US-Navy Seals am 2. Mai 2011 in Abbottabad wirft der Dokumentarfilm einen Blick zurück und analysiert die Menschenjagd der US-Regierung auf den Terroristenführer. Dabei werden gravierende Fehlentscheidungen und folgenschwere Pannen aufgedeckt, die die Ergreifung Bin Ladens immer wieder verhinderten. US-Präsident Barack Obama verkündete nach der Tötung des Topterroristen und Staatsfeindes Nummer eins: "Der Gerechtigkeit ist Genüge getan." Doch wäre die Exekution im Namen der Gerechtigkeit von vornherein zu verhindern gewesen? Der Dokumentarfilm klärt Zweifel auf. Brisantes und exklusives Archivmaterial aus Quellen der CIA und des Pentagons bildet das inhaltliche Fundament für die dokumentarische Analyse. Kommentiert wird das Geschehen auf höchster politischer Ebene in Interviews mit den unmittelbar beteiligten Entscheidungsträgern: Der ehemalige Vizepräsident Richard "Dick" Cheney, der frühere Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und General Richard Myers erläutern ihr Handeln. Aber auch die ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton, Ex-Verteidigungsminister Robert Gates, Sicherheitsberater Sandy Berger, die ehemalige Nationale Sicherheitsberaterin und Außenministerin Condoleezza Rice, General James Jones und die Ex-Außenminister General Colin Powell und Madeleine Albright zeichnen ein Bild der dramatischen Jagd auf Osama Bin Laden.