Alles scheint zu stimmen, alles scheint perfekt. Kawa hat all das, was ein Mensch sich nur wünschen kann. Einen guten Job, eine Familie, die ihn liebt, ein Haus ... Doch wirklich glücklich ist Kawa nicht, muss er doch seine Liebe zu dem jungen Schauspieler Chris verleugnen. Als seine Angehörigen mit Kawas Homosexualität konfrontiert werden, kommt es zum Eklat. Die Familie, den Traditionen der Maori verpflichtet, kann Kawas sexuelle Orientierung nicht akzeptieren und will ihn verstoßen ...

Regisseurin Katie Wolfe gelang hier ein ungewöhnliches Langfilmdebüt. Nach dem Roman "Nights in the Gardens of Spain" von Witi Ihinaera, der auch schon die literarische Vorlage zu "Whale Rider" lieferte, entstand eine Coming-Out-Geschichte, die zwischen Tradition und Moderne angesiedelt ist und all die Probleme in den Vordergrund stellt, die traditionell orientierte Gesellschaften mit Erneuerungen haben. Neben Calvin Tuteao ("Die letzte Kriegerin") ist Dean O'Gorman in der Rolle des jungen Geliebten Chris zu sehen. O'Gorman gilt schon seit längerer Zeit als einer der etablierten neuseeländischen Darsteller. So sah man ihn schon in diversen Serien wie etwa als Iolaus in "Der junge Hercules" und als Luke Morgan in "McLeods Töchter". Außerdem übernahm O'Gorman in Peter Jacksons "Hobbit"-Verfilmung den Part des Fili.



Foto: GM Films