Als an der schwedischen Küste zwei Leichen lettischer Drogenkuriere in einem Schlauchboot angeschwemmt werden, ermittelt Wallander zunächst mit seinem lettischen Kollegen Karlis Liepa in Ystad. Als dieser nach seiner Rückkehr nach Riga ermordet wird, reist Wallander spontan in die lettische Hauptstadt, um an der Beerdigung teilzunehmen. Dort kommt er bald einem Komplott auf die Spur, der bis in höchste Polizeikreis reicht und ein weiteres Todesopfer fordert ...

Bereits 1995 verfilmte der schwedische Thriller-Spezialist Pelle Berglund den drei Jahre zuvor erschienenen Hunde von Riga des schwedischen Bestseller-Autors Henning Mankell mit Rolf Lassgård. Nach "Mörder ohne Gesicht" war dies bereits die zweite Roman-Verfilmung von Berglund, Wallander-Darsteller Lassgård schlüpfte danach noch für fünf weitere TV-Fälle in die Rolle des Kommissars. Lassgårds Nachfolge trat 2005 der schwedische Charakterdarsteller Krister Henriksson an, der insgesamt 27 Fälle löste und bereits 2008 gab der gefeierte britische Shakespeare-Schauspieler Kenneth Branagh mit "Kommissar Wallander - Die falsche Fährte" sein viel gelobtes Debüt als Mankells eigenbrödlerischer Kommissar. "Hunde von Riga", von Regisseurin Esther May Campbell und ihrem Kameramann Lukas Strebel atmosphärisch dicht in Ystad und Riga eingefangen, ist mittlerweile Branaghs achter Fall.

Foto: ARD/Degeto/Yellow Bird Rights/Left Bank Pictures