Dienstschluss mal anders: Dem Streifenwagen ist das Benzin ausgegangen und nun streiten Hubert und Staller im Bus darüber, wer an dem Dilemma die Schuld trägt. Als plötzlich eine Kuh die Straße blockiert, vertreibt Hubert das störrische Vieh mit einem Warnschuss. Doch dann entdeckt der Busfahrer entdeckt den Schein eines Feuers im angrenzenden Wald - ist die Kuh davor geflüchtet? Vor Ort machen Hubert und Staller eine grausige Entdeckung: Was da brennt, sind die Überreste eines Menschen! Und der Schuldige scheint auch schnell gefunden: Der einarmige Bauer Weidinger hat sich im Gebüsch versteckt und wird sofort verhaftet. Doch dies ist lediglich der Auftakt zu weiteren mysteriösen Ereignissen ...

Die beiden Ermittler "Hubert und Staller", die unter dem Marken-Logo "Heiter bis tödlich" im ARD-Vorabendprogramm auf recht chaotische Weise Kriminalfälle lösen, haben es geschafft. Sie verkörpern ihre etwas albernen Corps, die zu den beliebtesten Ermittlern der eher quotenschwachen Vorabend-Krimireihe gehören, erstmals in einem Langfilm, der gleichzeitig als Serienspecial für die dritte Staffel dient. Von prisma-Blogger Hans Hoff als "blöder als die Polizei erlaubt" charakterisiert, hat sich nicht viel gegenüber der Serie geändert. Regie führte Wilhelm Engelhardt ("Noch ein Wort und ich heirate dich!", "Dicke Liebe" nach einem Drehbuch der "Heiter bis tödlich"-Dauerautoren Oliver Mielke und Philip Kaetner. Wer's mag!

Foto: ARD/TMG/Chris Hirschhaeuser