Nachdem in Stockholm ein Familienvater in einer Turnhalle mit mehreren Messerstichen getötet wurde, übernimmt Kommissar Joona Linna den Fall. Als er die Familie des Ermordeten aufsucht, erwartet ihn eine bestürzende Überraschung: die Familie wurde ebenfalls bestialisch ermordet. Nur der verletzte Sohn und eine Tochter, die zur Tatzeit nicht zu Hause war, haben überlebt. Um den Verbleib der vermissten Tochter herauszufinden, engagiert Linna den Hypnotiseur Erik Maria Bark, der sich um den vernehmungsunfähigen Sohn kümmern soll. Die Hypnose verläuft zwar erfolgreich, doch durch den Vorfall gerät Bark und seine Frau ebenfalls ins Visier des Täters ...

Der auch international aktive schwedische Regisseur Lasse Hallström ("Mein Leben als Hund", "Gottes Werk und Teufels Beitrag") hat sich diesmal in seiner Heimat eines Roman-Bestsellers von Lars Kepler (hinter dem Pseudonym verbirgt sich das Ehepaar Alexandra und Alexander Ahndoril) angenommen. Doch trotz guter Darsteller besitzt die Verfilmung nur selten Kinoformat (vielleicht abgesehen von den Flugaufnahmen von Stockholm). So beschleicht den Zuschauer hier das Gefühl, einen fürs Fernsehen produzierten Krimi auf großer Leinwand zu sehen. Spannend ist das Ganze dennoch!



Foto: Prokino