Die Freundinnen Aurora, Ana, Gloria und Paloma wollen sich den Traum vom großen Geld verwirklichen, in dem sie ein ausgeklügelten Einbruch begehen. Doch der Plan misslingt, Aurora muss ins Gefängnis und Ana zieht zur ihrem Geliebten - dem mächtigen Drogenboss Félix - nach Mexiko. Die beiden verbliebenen Freundinnen versuchen fortan alles, um Aurora aus dem Madrider Knast zu holen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Als Ana von Félix aus einem fahrenden Auto geschubst wird, fällt sie ins Koma. Also brechen die weiblichen Desperados nach Mexiko auf, um sich an Anas Peiniger zu rächen ...

Regisseur Agustín Díaz Yanes, der bereits 2006 mit seinem Abenteuer "Alatriste" zu überzeugen wusste, drehte diesen hochkarätig besetzten wie spannend inszenierten Actioner um vier kampfbereite und dabei noch äußert attraktive Frauen, die Sex auch schon mal als Waffe benutzen und ihren männlichen Kollegen sicherlich nicht unterlegen sind. Mit einen guten Portion schwarzen Humors garniert, ist dies ein schön fotografiertes Genrewerk mit guten Spezialeffekten und einem wunderbar anzusehenden Hauptdarstellerinnen-Quartett. "Las Bandidas - Kann Rache schön sein!" ist übrigens ein loses Remake von Yanes' eigener Regiearbeit "Las Nadie hablará de nosotras cuando hayamos muerto", die 1995 eine der Kinosensationen in Spanien war.

Foto: ARD/Degeto Film