Lenz ist ein unglücklicher Filmemacher, der kurzerhand sein jüngstes Projekt zurücklässt, um sich in Zermatt mit seiner Ex-Frau und seinem Sohn zu treffen. Doch das erhoffte erneute Familienglück ist nur von kurzer Dauer. Frau und Sohn verlassen Lenz erneut. Der irrt nun allein durch die Bergwelt der Schweiz...

Georg Büchners "Lenz" diente hier eindeutig als Vater der verstörten, manisch-depressiven Titelfigur. Doch die kaum nachvollziehbaren Handlungen des Protagonisten nerven auf Dauer mehr, als dass sie interessieren. Regisseur Thomas Imbach bewies schon mit "Happiness is a Warm Gun", dass er offenbar nicht das Zeug hat, Spielfilmhandlungen zu erzählen und mehr daran interessiert ist, möglichst alles Gezeigte irgendwie zu stilisieren. Das ist nicht provokant, sondern schlicht nervig!

Foto: Freunde d. dt. Kinemathek