1992 erschießt Ex-Bundeswehrgeneral Gert Bastian seine Lebenspartnerin, die Grüne Petra Kelly, und anschließend sich selbst. Genau im Moment des ersten Schusses setzt der Film an: Während Petra Kelly die Kugel den Kopf dringt, erwacht sie in einem gläsernen Transit eines Flughafens und diskutiert dort mit Bastian und weiteren politischen Weggefährten um den Sinn des Schusses und somit auch um den Sinn ihrer Liebe...

Das Spielfilm-Debüt des Schweizer Dokumentarfilmers Thomas Imbach reflektiert mit manierierten Bildern über die Beziehung der Friedensaktivistin Petra Kelly und dem Ex-General Gert Bastian. Was wohl einen hohen Kunstanspruch haben soll, ist eigentlich nur verquast. Da nützen auch die guten Darsteller wenig. Da war Andreas Kleinerts Dokudrama "Kelly Bastian - Geschichte einer Hoffnung" deutlich besser.