In der französischen Provinz sind Jobs eher Mangelware. So wundert es die Belegschaft einer Fabrik, als man ihnen neue Arbeitskleidung zukommen lässt. Die Hoffnung wächst ebenso schnell wie die Ernüchterung folgt. Denn schon am nächsten Tag stellt man fest, dass die Fabrik leer geräumt und die Direktion bereits getürmt ist. So bleibt den Arbeitern nur, sich gegenseitig zu helfen. Ausgerechnet die radikale Louise macht den Vorschlag, mit dem Abfindungsgeld einen Auftragskiller zu engagieren, damit der den Firmenboss erledigt. Doch Louise findet nur den eher müden wie heruntergekommenen Michel ...

Was wohl eine Sozialsatire werden wollte, entpuppt sich als wenig komische und zudem äußerst schlecht inszenierte Filmfarce. Die Gags sind ebenso müde wie die darstellerischen Leistungen. Nur Bouli Lanners als müder Killer kann ein paar Pluspunkte sammeln. Der Rest erinnert eher an schlampiges Provinztheater, bei dem auch noch viele Szenen überhaupt keinen Sinn ergeben.

Foto: Kool