Während eines Party-Urlaubs in Taipeh soll Lucy für ihren neuen Freund, dem Kleinkriminellen Richard, dem mysteriösen Mr. Chang einen Koffer übergeben. Noch das eigentlich leichte Unterfangen läuft völlig aus dem Ruder: Richard wird ermordet und der ominöse Mr. Chang bringt Lucy in seine Gewalt. Er zwingt sie, den Koffer zu öffnen und operiert ihr schließlich ein Päckchen mit einer neuartigen Droge in den Körper, damit sie die Superdroge - gemeinsam mit drei weiteren Kurieren - nach Europa schmuggelt.

Steigerung von Intelligenz und Fähigkeiten

Doch als man ihr weiterhin übel mitspielt und ihr in den Magen tritt, gelangt die Droge in Lucys Körper. Tatsächlich steigert die freigesetzte gefährliche Substanz Lucys Intelligenz und Fähigkeiten. Ihre Panik schlägt schnell in beherrschtes Handeln um. Lucy entkommt ihren Peinigern und kann dank ihrer neu gewonnenen Fähigkeiten ihrerseits den Übeltätern übel mitspielen. Weil sie gleichzeitig auch auf die Forschungen des renommierten Hirnforscher Professor Samuel Norman aufmerksam wird, setzt sie sich mit ihm in Verbindung. Oberschurke Chang jedoch will Lucy unbedingt zum Schweigen bringen ...

Zugegeben: ein paar wirklich gute Ideen hat dieser Actionstreifen von Luc Besson durchaus zu bieten, zumal er sich auch filmisch einiges hat einfallen lassen. Doch was der Regisseur hier an Klischees über Hirnforschung und die mögliche Leistungskapazität des menschlichen Gehirns bietet, ist schlichtweg hanebüchene Sci-Fi-Grütze, die ihm zudem am Ende auch noch völlig aus dem Ruder läuft.

Ein paar stark inszenierte Actionszenen

Da waren Filme mit ähnlichem Hintergrund (man denke etwa an den Drogenfilm "Ohne Limit") wesentlich schlüssiger und damit auch wesentlich spannender. So bleiben hier lediglich ein paar gute Momente mit einer oftmals überfordert wirkenden Scarlett Johansson, ein manchmal bemerkenswerter Bilderrausch (inklusive Zeitreise zum Ursprung des Universums) und ein paar stark inszenierte und visuell beeindruckende Actionszenen.