Nach mehreren Atomkriegen ist die Erde fast völlig verwüstet. Um die wenigen Benzinreserven streiten die letzten Überlebenden wie die Löwen. Banden durchqueren mit Motorrädern und Jeeps das Land, immer bereit, sich das schwarze Gold mit Gewalt unter den Nagel zu reißen. Einer ihrer gefährlichsten Anführer nennt sich Humungus. Mit seinem wilden Haufen bedroht er eine Siedlergemeinde, die sich um ein Treibstoffreservat postiert hat und in Frieden leben will. Nur einer kann Humungus erledigen: Mad Max!

Für nur 400000 Dollar drehte George Miller 1978 den Action-Film "Mad Max". Mit über 100 Millionen Dollar Einspielergebnis war er der erfolgreichste Film Australiens. 1982 ließ Miller dieses Sequel folgen. Diesmal stand ihm ein wesentlich größeres Budget zur Verfügung. Das Ergebnis ist ein recht harter, aber intelligenter und stilbildender SF-Endzeitfilm mit exzellenter Action. Über 200 aufwändige und gefährliche Stunt-Szenen wurden gedreht. Dabei kam es zu Unfällen, die auch den erfahrenen Stuntkoordinator Max Aspin nicht unverschont ließen - er brach sich mehrere Knochen. Insgesamt wurden eine 100000 Mark teure "Arriflex"-Kamera, ein großer Tanklastwagen und mehr als 40 Autos und Motorräder in Schrott verwandelt. 1985 inszenierte Miller mit "Mad Max III - Jenseits der Donnerkuppel" eine weitere Fortsetzung, die jedoch nicht an die Qualität der Vorgänger heranreicht.

Foto: VOX/Warner Bros. Ent./PK