Die kubanischen Brüder Cesar und Nestor suchen zu Beginn der Fünfzigerjahre ihr Glück in Amerika. Als mit dem Mambo ein neuer musikalischer Trend aufkommt, nutzen sie die Chance und versuchen sich in New York als Musiker. Schnell werden sie zu Publikums-Lieblingen. Doch dunklen Gestalten und einer von beiden Brüdern begehrten Frau gelingt es beinahe, die beiden zu entzweien.

Der Galerist und Produzent Arne Glimcher ("Im Sumpf des Verbrechens") verarbeitete in seinem Regie-Debüt den Roman des Pulitzer-Preisträgers Oscar Hijuelos. "Mambo Kings" läutete die internationale Karriere von Antonio Banderas ein, der sich hier mit seinem Filmpartner Armand Assante gekonnt die Bälle zuspielt. Wundern Sie sich allerdings nicht, dass bei der Ankunft der Brüder in New York Anfang der Fünfzigerjahre das World Trade Center zu sehen ist. Da hat wohl jemand in der Filmproduktion geschlafen, denn die berühmten Türme wurden erst 1973 vollendet.

Foto: Warner