Der 30-jährige Seymour Moskowitz führt ein eintöniges Leben als Parkwächter und geht abends allein ins Kino und in die Kneipe. Auf der Suche nach mehr Glück verlässt er New York und zieht nach Los Angeles. Minnie Moore, die Moskowitz dort auf einem Parkplatz kennenlernt, ist eine feine Dame, hat Geld, eine Riesenbibliothek und arbeitet als Museumskuratorin. Nach dem Bruch ihrer letzten Beziehung hat sie alle Träume von Liebe und einer ernsthaften Partnerschaft aufgegeben. Doch Moskowitz verliebt sich in Minnie und tut alles dafür, Minnie für sich zu gewinnen ...

Nach eigenem Drehbuch inszenierte Independent-Filmemacher John Cassavetes diese warmherzige wie melancholische Komödie mit tragischen Einschüben um zwei einsame Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber dennoch zueinander finden. Wie so oft setzte der Regisseur auf seine Stammdarsteller, seine Ehefrau Gena Rowlands gibt gekonnt die reiche Minnie, und Seymour Cassel ("Gesichter", "Mord an einem chinesischen Buchmacher") schlüpfte in die Rolle des Parkwächters. Daneben besetzte Cassavetes seine Mutter Katherine, seinen Schwager David Rowlands und seine eigenen Kinder in kleinen Rollen. Mit einem kleinen Budget von weniger als einer Million Dollar realisiert, sollte der Spaß, den Universal realisierte, an den riesigen Erfolg von "Easy Rider" anknüpfen. Als dies nicht gelang, beschloss der Verleiher, die Komödie entscheidend zu kürzen, was allerdings gegen den Kontrakt mit Cassavetes verstieß. Bis heute sind die geschnittenen Szenen nicht mehr zugänglich, trotzdem ist dies ein berührendes Zeitbild mit ansprechenden Darsteller-Leistungen.

Foto: ZDF/Alric Edens/NBC-Universal