Als die hübsche Anne-Claire von einem jungen ungarischen Maler angesprochen wird, ist es um sie geschehen. Um ihn zu beeindrucken, verschweigt sie ihm ihre armselige Herkunft und gibt sich als Tochter wohlhabender Eltern aus. Sie verbringen eine wundervolle Zeit zusammen: Er ist fasziniert von ihrer Schönheit, sie nennt ihn zärtlich 'Monpti'. Doch eines Tages folgt ihr der junge Künstler unbemerkt nach Hause und findet heraus, dass sie in einem schäbigen Hotel wohnt. Enttäuscht von ihrer Lüge, ohrfeigt er sie und steigt in ein Taxi. Als Anne-Claire ihm nachlaufen will, kommt es zur Tragödie ...

Nach dem gleichnamigen Roman von Gabor von Vaszary inszenierte Regisseur Helmut Käutner dieses Melodram, eine bittersüße Liebesgeschichte, in der der Regisseur alle Höhen und Tiefen des Seelenlebens zeigt. Auch wegen der beiden Hauptdarsteller, die ein Jahr zuvor bereits für das Drama "Robinson soll nicht sterben" gemeinsam vor der Kamera standen, wurde das recht freizügige Rührstück seinerzeit ein großer Publikumserfolg.

Foto: Kinowelt