Eigentlich ist der adlige Charlie Mortdecai ein Kunsthändler. Doch permanent in Geldnöten, muss er immer wieder seine Kunden trickreich um ihr Geld prellen.

Da kommt es ihm gerade recht, dass ihn sein Bekannter aus Studententagen, Alistair Martland, mal wieder für einen Einsatz des Geheimdienstes braucht: Denn eine Kunstrestaurateurin wurde ermordet und ein wertvolles Goya-Gemälde gestohlen. Mortdecai soll es mit seinen Kontakten ausfindig machen.

Als er sich mit seinem ebenso loyalen wie mysteriösen Diener auf die Suche begibt, hat Martland nichts Besseres zu tun, als sich mal wieder an Mortdecais schöne Frau heranzumachen. Während Mortdecai und sein Diener mit einem gesuchten Terroristen unliebsame Konkurrenz bekommen, führt die beste Spur zu einem exzentrischen amerikanischen Milliardär ...

Ausgesprochen alberner Humbug

Zugegeben: die Geschichte wirkt etwas wirr und viele Momente sind schlichtweg schlecht in Szene gesetzt, aber dennoch macht dieser ausgesprochen alberne Humbug über weite Strecken enormen Spaß. Gerade das Verhältnis der Hauptfigur zu seinem Diener lässt an ähnlich gelagerte Vorbilder wie etwa die "Der rosarote Panther"-Filme mit Inspektor Clouseau und seinem Diener Kato denken.

Auch wenn Johnny Depp hier manchmal zu viel des Guten (bzw. Schlechten) präsentiert, ist Drehbuchlegende David Koepp ("Jurassic Park", "Der Tod steht ihr gut", "Illuminati", "Schlagzeilen") ein gut besetzter und durchaus amüsanter Streifen gelungen, den man aber keinesfalls ernst nehmen sollte.

Besonders witzig: die Schnäuzer-Gags. Der neue Schnauzbart Mortdecais erregt bei seiner Ehefrau direkten Brechreiz, der wiederum beim adligen Trickgauner Brechreiz verursacht.