Nana ist 16 Jahre alt und lebt bei ihrem Vater Paul. Gerade hat sie sich zum ersten Mal verliebt: in Robbi. Beim Jahrmarktbesuch hat sie nur noch Augen für ihn. Da geschieht etwas Seltsames. Sie bricht plötzlich zusammen, verliert für kurze Zeit das Bewusstsein. Die Diagnose im Krankenhaus: Takayasu, eine seltene, lebensbedrohende Immunkrankheit. Verzweifelt nimmt Nana den zunehmend hoffnungslos scheinenden Kampf gegen die Krankheit auf. Gemeinsam mit Robbi macht sie die Nacht zum Tag, findet Zuneigung und Liebe bei ihrem kanadischen Au-Pair-Mädchen und lernt den eigenen Vater auf eine Art kennen, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Als der Tod immer näher rückt, hat sie dennoch eines bewältigt: die Angst vorm Sterben...

Der bewegende Abschlussfilm von Miguel Alexandre an der Hochschule für Film und Fernsehen in München wurde 1996 mit dem Deutschen Jugendvideopreis ausgezeichnet. Hervorragend auch die junge Bernadette Heerwagen, die in diesem Drama ihre erste große Rolle spielte - und auf Anhieb überzeugte. Alexandre und Heerwagen arbeiteten später auch in "Schutzengel gesucht" und "Grüße aus Kaschmir" zusammen. Für das ausgezeichnete Drehbuch zeichnete übrigens Harald Göckeritz ("Die Leibwächterin") verantwortlich.