Der junge Frankfurter Manager Niklas reist für einen Tag nach New York. Sein Auftrag: Er soll die Filiale seines Unternehmens abwickeln. Kaum angekommen, hat er seine Aufgabe bereits erledigt und die gesamte Belegschaft entlassen. Da sein Rückflug erst elf Stunden später startet, bummelt er ziellos durch die Stadt. Als er durch Zufall die schöne Afro-Amerikanerin und Sängerin Leticia trifft, ahnt er noch nicht, dass diese Begegnung sein gesamtes, ach so durchgestyltes und durchorganisiertes Leben durcheinander bringen wird ...

Kein Klischee hat Regisseur, Autor und Produzent Stefan C. Schaefer für sein seichtes Tragikomödchen ausgelassen: Ob harter Hund, der gefühllos Arbeitsplätze weg rationalisiert, gut aussehende Afro-Amerikanerin mit Alicia-Keys-Touch, in die sich dieser verliebt und die natürlich Opfer seiner Geschäftspraktiken wird, bis hin zur Läuterung und zum schmalzigen Happyend. Die Figurenzeichnung bleibt neben den bunten Bildern des Big Apple vollkommen auf der Strecke, alles ist beliebig und schon oft im Kino gezeigt worden, so dass lediglich die hierzulande nahezu unbekannte Jung-Darstellerin Nicole Beharie schön anzusehen ist. Da fragt man sich, warum Ken Duken nach kleineren Auftritten in internationalen Produktionen wie "Inglourious Basterds" und "Max Manus" ein derartigen Schmarrn für seine erste US-Hauptrolle gewählt hat.



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