General Taylor bereitet den Friedensvertrag zwischen der Regierung und den Apachen vor. Das ist den skrupellosen Gangstern Dixon und Burker sowie ihrem uniformierten Helfershelfer Captain Bradley , die um jeden Preis in den Besitz des ausgezeichneten Weidelandes der Apachen gelangen wollen, ein Dorn im Auge. Sie wollen beweisen, dass die Apachen am Frieden nicht interessiert sind. Mit Hilfe einer Horde von Outlaws und den Komantschen, die mit Whisky gekauft werden, überfallen sie die Northern Ranch und töten den Besitzer. Die Leichen zweier Apachen, die sie zuvor getötet haben, lassen sie zurück. Tom, der kleine Sohn des Farmerehepaars, hat jedoch unbemerkt alles beobachtet und ist bei der Halbindianerin Paloma untergetaucht. Für Old Shatterhand, der Paloma zu ihrem Onkel nach Sacramento bringen will, ist Tom ein wichtiger Zeuge. Die drei schließen sich einem Treck an, der nach Westen zieht. In einer engen Schlucht werden sie von Indianern überfallen. Und wieder werden zwei tote Apachen gefunden. Nach der Attacke zieht die Kolonne weiter nach Golden Hill. Old Shatterhand lässt Paloma und Tom bei Barsängerin Rosemary und dem Scout Sam Hawkins zurück und reitet zu seinem Freund, Apachenhäuptling Winnetou. Den beiden erfahrenen Männern ist klar, dass Weiße und Komantschen hinter den Überfällen stecken müssen

Der gebürtige Argentinier Hugo Fregonese wurde 1962 von Produzent Artur Brauner für "Old Shatterhand" engagiert. Für den nach einem Drehbuch von Ladislas Fodor und Robert A. Stemmle entstandenen Film gab es keine Romanvorlage. Dennoch ist die mit dem für damalige Verhältnisse gewaltigen Budget von mehr als vier Millionen Mark gedrehte Produktion hinsichtlich ihrer Hauptfiguren und ihrer dramaturgischen Anlage ein unverkennbarer Karl-May-Stoff. Die Kulisse des spannend-abenteuerlichen Geschehens bildet wieder die grandios-romantische Karstlandschaft Jugoslawiens. Riz Ortolani, der für eine ganze Reihe italienischer und amerikanischer Western die Musik komponierte, versah auch "Old Shatterhand" mit einem eindrucksvollen Soundtrack.

Foto: ZDF/CCC Filmkunst