Der zwielichtige Nachtklubbesitzer Max O'Hara sucht in Afrika nach einem neuen spektakulären Showact. Er trifft auf den Riesenaffen Joe und seine Besitzerin Jill und nimmt sie mit nach L.A. Doch Joe bricht aus und verbreitet Angst und Schrecken ...

16 Jahre nach dem Sensationtserfolg des Klassikers "King Kong und die weiße Frau" sowie dessen Nachfolgers "King Kongs Sohn" widmete Regisseur Ernest B. Schoedsack auch seine letzte Regiearbeit einem Riesenaffen. Während in den ersten beiden Teilen die Spezialeffekte noch allein auf das Konto des legendären "King Kong"-Schöpfers Willis H. O'Brien gingen, verpflichtete O'Brien hier den jungen Ray Harryhausen, den späteren "Magier von Hollywood" als Techniker. Harryhausen studierte die Bewegungen der Gorillas im Zoo und gelangte so bei seinen Animationen zu überaus naturalistischen Bewegungsabläufen. Er schuf fast 90 Prozent der Bewegungssequenzen und hat somit maßgeblichen Anteil daran, dass "Panik um King Kong" 1949 mit einem Oscar für die Spezialeffekte ausgezeichnet wurde. 1999 wagte Ron Underwood mit "Mein großer Freund Joe" ein Remake, das aber nicht an die Qualität von Schoedsacks Original heranreicht.

Foto: ZDF/Kineos GmbH/J. Roy Hunt