Rancher Tom Dunson bricht nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs gemeinsam mit seinem Ziehsohn Matt - Dunson fand ihn nach einem Indianerüberfall als einzigen Überlebenden - auf, um eine riesige Rinderherde von Texas nach Missouri zu treiben. Doch der Viehtreck entwickelt sich mehr und mehr zu einer wahren Strapaze, zumal Dunson rechthaberisches und autoritäres Gebaren an den Tag legt. So kommt es vor allem zwischen ihm und Matt zu Spannungen, die schließlich in einem erbitterten Zweikampf enden ...

Howard Hawks genial inszeniertes Werk - übrigens Hawks' erste Zusammenarbeit mit John Wayne - verbindet epische und psychologische Elemente zu einer packenden Abenteuergeschichte rund um den Treck. Selten erreichte ein klassischer Western so perfekte Harmonie zwischen der Dramaturgie, der Kameraführung, der Musik und der Besetzung. Für die damalige Zeit war ein Budget von über drei Millionen Dollar relativ hoch. Fast die Hälfte des Budgets gab man für ganze Landstriche sowie 5000 Rinder aus.

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