Slim und seine Freunde haben sich auf Bankraub spezialisiert. Als sie den großen Coup landen, rückt ihnen allerdings ein oberdoofer Killer mit lächerlicher Elvis-Tolle auf den Leib. Und ein unbekannter Erpresser zwingt die Bande zu neuen Überfällen. Was sie nicht wissen: Dahinter steckt ausgerechnet der Cop Jake Macgruder, der die Gauner so zu fassen hofft. Nebenbei beginnt Slim auch noch eine Affäre mit Macgruders Kollegin Karen. Das Chaos ist perfekt...

Sicher, die Story ist hohl und bestenfalls auf B-Film-Niveau. Aber im Gegensatz zu den üblichen Hollywood-Produkten nimmt sich das alles auch nicht so wichtig. Wo selbst total hanebüchene US-Streifen unweigerlich zu menscheln beginnen, drückt Regisseur Gérard Pires einfach nur auf die Tube und lässt es krachen. Die Actionszenen sind, obwohl ziemlich schwachsinnig, kompetent inszeniert, die Stunts einfallsreich erdacht und exzellent ausgeführt. Mit 87 Minuten ist das auch kurz und knackig; auf die Weise wird auch nicht so viel geschwätzt, gut so, denn die Dialoge sind ziemlich dämlich und die Schauspieler grottenschlecht. Dass Pires mit den zahlreichen eingebundenen Extrem- und Trendsportarten (Parachuting, Freeclimbing, Rollerblading, Bankausraubing) sich aufdringlich bei Kids anbiedert, hätte nicht sein müssen. Insgesamt aber recht amüsanter Schund.