Aus Rache für den Mord an seinem Vater tötet Pancho Villa einen Aufseher, geht in die Berge und wird Bandit. 1910 freundet er sich mit dem Reporter Johnny Sykes an. Die Begegnung mit dem visionären Francisco Madero verändert sein Leben. Villa wird zum Freiheitskämpfer, der mit Madero gegen Diktator Porfirio Díaz kämpft. Zur Melodie von "La Cucaracha" überschwemmen seine Männer Mexiko. Als Madero Präsident ist, schickt er den Guerillero Villa ins Exil. Doch nach Maderos Ermordung ist Villa erneut gefordert ...

Regisseur Jack Conway verfilmte hier das Leben des legendären wie umstrittenen Revolutionsführers Franciso "Pancho" Villa (*1877), der 1923 bei einem Attentat ums Leben kam. Dabei arbeitete er den zwielichtigen Charakter ebenso heraus wie seine fragwürdige politische Aktivität. Auf der einen Seite naiv, kinderlieb, romantisch und genusssüchtig, wird Pancho Villa gleichzeitig als ein brutaler, uneinsichtiger und hemmungloser Patriot gezeigt. Recht interessant ist die Entstehungsgeschichte des Films, der zunächst von Howard Hawks begonnen wurde und der für die meisten Bilder und Szenen verantwortlich ist. Während der Dreharbeiten in Mexiko im November 1933 wurde der Johnny-Sykes-Darsteller Lee Tracy verhaftet, aus der Besetzungsliste gestrichen und durch Stuart Erwin ersetzt. Der Grund: Während einer Truppenparade soll Tracy von einem Balkon auf die Soldaten uriniert haben, was seinerzeit als Beleidigung Mexikos und aller Mexikaner angesehen wurde. Auch Regisseur Hawks wurde gefeuert, weil er es abgelehnt hatte, gegen den Darsteller auszusagen.

Foto: MGM