In der dunklen Unterwelt von Basin City treffen erneut die unterschiedlichsten Charaktere zusammen. Dwight etwa denkt an vertane Chancen, an sein vertanes Leben und beginnt wieder eine heiße Affäre mit seiner Ex-Freundin Ava, obwohl er weiß, dass mit ihr die Hölle über ihn hereinbrechen wird.

Als er in Erfahrung bringt, dass ihr Ehemann sie misshandelt, will er ihr helfen. Zu spät merkt er, dass man in Sin City keinem vertrauen kann und er in eine miese Falle getappt ist. Als der gutmütige Oberschurke Marv in einem Haufen toter Jugendlicher erwacht, gelten seine Gedanken nur der schönen Stripperin Nancy. Die wiederum will sich an jenem Mann rächen, der einst ihren Beschützer töten ließ ...

Eben nichts Neues

Und wieder eine Fortsetzung, die zwar dem ersten Film in kaum etwas nachsteht, aber den Makel hat, eben nichts Neues zu bieten. Die Geschichten sind - wie im Sin City - eher wirr und mitunter auch übernatürlich, orientieren sich klar am film noir bzw. am Hard-Boiled-Detektiv-Roman im Stile eines Raymond Chandler.

Die Graphic-Novel-Vorlage stammt auch hier wieder von Autor und Zeichner Frank Miller und die visuelle Gestaltung orientiert sich ebenso am Comic wie am ersten Film. So gilt auch diesmal: brutale Pulp-Story trifft auf imposante Umsetzung. Was bleibt: tolle, leider oft uneinheitliche (Blut mal rot oder - je nach Brutalität - weiß) Bilder in verworrenen Episoden und eine überaus betörende Eva Green als femme fatale. Lediglich die 3D-Effekte sind neu, aber eigentlich auch unnütz.